Hintergrundinformationen
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| st.fux [der Punkt wird mitgesprochen, also estepunktfux] |
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Qualitätssicherung
Jede Arbeit seit dem Jahr 2000 ist fotografisch erfaßt, vermessen
und im Werkverzeichnis vermerkt. Mein großer Dank an dieser
Stelle gehört Andreas Kilian, von dem ein Großteil der
Objektfotos stammen. |
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Einige Bilder meines Materialfundus
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Er als Finder
(Februar 2010) |
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| Materialbezogenheit, Materialfixiertheit oder vielmehr Materialverliebtheit.
Das Material im Mittelpunkt, das Material als Botschaft. Der Be- oder
vielmehr Verwahrer, der Wiederverwerter und Ansparer von noch Brauchbarem,
ersetzt das Neue durch das Wiederverwertbare. Der Vorführer der
Geschichtlichkeit und der Veränderung. Der Aus- und Zusammensteller
fragmentierter Erinnerungen und des gänzlich Vergessenen erklärt
das sich ergänzende Bruchstückhafte zum Ganzen, findet sich
mit dem permanent Unvollständigen ab. Ist am ehesten Generalist
und nie Spezialist, dafür einfach zu undiszipliniert, zu ungeduldig
und gleichzeitig auch viel zu neugierig und unruhig. Das Unruhige
wiederum getrieben durch das Zwanghafte, dem Zwang zum Ansammeln,
Anhäufen und Ordnen, wo sich Teile in der Ordnung für einige
Zeit wieder verlieren, untertauchen. Die Rettung der Gegenstände
vorm Verschwinden als Mission. |
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Eine Garantie auf das Nichtwiederholbare
(Februar 2010) |
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Durch die rigide Auswahl der Materialien für die Objekte -
wie es in der Werbesprache für alles mögliche Kulinarische
so schön heißt: Auf die (die sorgfältige Auswahl der)
Zutaten kommt es an. So auch bei meinen Objekten - mein Geschmack
leitet mich bei meiner Suche nach neuem Material. Ein Geschmack, der
nicht starr ist sondern von mir gezielt weiterentwickelt wird, den
ich auslote und die Grenzen für das Zulässige/Verwendbare
bei jedem für mein visuelles Gedächtnis "neuen"
Gegenstand überprüfe und meinem Fundus nur hinzufüge,
was mir gefällt, mich vielleicht sogar spontan zu einer Idee
für eine neue Arbeit inspiriert, meine meist strengen ästhetischen
Kriterien erfüllt.
Diese zu definieren dürfte mir jedoch nicht all zu leicht fallen,
wenngleich sich möglicherweise so etwas wie eine Leitlinie erkennen
lässt. Eine Konstante, ein Fixpunkt ist sicherlich die Vorliebe
für Gegenstände mit einer gewissen "Patina". Kaum
ein Teil in meiner großen Materialsammlung ist jünger als
35, 40 Jahre. Eine Vorliebe für Szenerien mit Figuren (meist
aus Kunststoff) verraten meine Objekte selbst. Holz als Träger,
Plattform, Gehäuse oder Behausung spielt ebenfalls eine kaum
zu übersehende große Rolle - wobei auch hier, von ganz
wenigen Ausnahmen abgesehen, kein neues Material aus der Holzabteilung
des Baumarkts zum Einsatz kommt sonder Schwemmholz von Stränden,
Möbelreste vom Sperrmüll, Kisterl usw. vom Flohmarkt. |
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In den Ritzen der Zeit
Über meinen Zugang zur Kunst und zum Entstehungsprozeß
meiner Objekte
(Februar 2010) |
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Meine Objekte sind in sich stimmige und schlüssige Kombinationen,
bei denen in meinen Augen kein weiteres Teil mehr nötig ist,
jedes weitere stören würde oder zumindest überflüssig
wäre. Ein harmonisches Zusammenspiel, bei dem sich die einzelnen
Komponenten gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken oder gar
erst gemeinsam ihren ästhetischen Reiz entfalten. Trotz ihrer
teils in Herkunft und ursprünglicher Verwendung meist großen
Unterschiedlichkeit finden die jeweils zueinander passenden Fundstücke
im Laufe der Zeit zueinander.
Wobei der Zeitraum, der für die Objektwerdung der Dinge benötigt
wird, sehr unterschiedlich sein kann. Manches findet sich schnell:
So kommt es manchmal vor, dass ein Gegenstand im Atelier schon einige
Zeit auf dem Werktisch liegt, ohne groß beachtet zu werden,
und dass ein "neues" Stück darauf oder in unmittelbarer
Nähe zu liegen kommt - und dann macht es plötzlich klick
- Beispiele für solche Arbeiten sind "andererseits"
(C_034) und "Tanzpalast" (C_092).
Andere Arbeiten wiederum benötigen wesentlich längere Zeit
- Rekordhalter dürfte hier das Objekt "Schräge Verkettung"
(C_085) sein: Den flachen Klumpen geschmolzenes Metall (eine Legierung)
fand ich bereits 1988 (immerhin vor 22 Jahren) auf dem Werksgelände
einer metallverarbeitenden Firma, bei der ich den Sommer über
arbeitete. Im Laufe der Jahre experimentierte ich mit diesem Teil
immer mal wieder kurz herum und legte es wieder zur Seite Dieses Teil
(und viele andere) siedelte sieben mal mit mir um. Vor zwei, drei
Jahren zeichnete sich dann schon eine Idee dafür ab - ein Vorläufer
der jetzt umgesetzten Lösung. Und erst letzten Monat (Januar
2010) wurde mir klar, dass ich längst alle dafür notwendigen
Teile beisammen hatte.
Aber es muss mir trotzdem erst mal einfallen (oder auffallen), welche
der tausenden, in Schachteln, Kisten, Sortimentsboxen, Laden,
verstauten
Gegenstände, die ich in den letzten 30 Jahren Sammeltätigkeit
zusammen getragen habe, zu einander passen, zusammengehören,
ein Ganzes bilden. Mit Augenmerk auf künstlerische Verwertbarkeit
sammle ich jetzt seit 18, vielleicht auch 20 Jahren.
An dieser Stelle sei versichert, dass ich mir die Zusammenstellung
der Dinge für ein Objekt nicht leicht mache. Farbe und Form spielen
dabei eine große Rolle sowie die Proportionalität und die
"richtige" Positionierung der Einzelteile zueinander.
Das "Schlampige" einiger Objekte ist dabei gewollt und ein
künstlerisches Stilmittel.
Mögen meine Kompositionen für manche auch einfach und simpel
wirken - beliebige Banalitäten sind sie nicht. Das verhindert
schon meine strenge Selbstkritik - das kann auch dazu führen,
dass eine Arbeit auch noch nach einigen Jahren rückgebaut wird,
falls ich sie zu schwach finde.
Ich bin auch nicht der große Philosoph. Beieindruckende Theoriegebäude
über meine Objekte zu stülpen ist meine Sache nicht - das
kann ich nicht.
Das, was ich mache, das sehe ich und "spüre" ich [keinesfalls
esoterisch/spirituell gemeint]. Es ist der "spielerische"
Herangehensweise, die mir liegt, das Sammeln und das ordnende Prinzip.
Denn ohne Ordnung und Systematik meiner Sammlung wäre das Wiederauffinden
der Teile und Teilchen wesentlich schwieriger.
Kunst, neben einer Vollzeitbeschäftigung zu schaffen, sehe ich
für mich nicht als einen Ausgleich, nicht als "Hobby"
- ich nehme die Sache ernst und möchte mich und meine künstlerische
Position konsequent weiterentwickeln. Das erfordert größere
zeitliche Ressourcen und Ehrgeiz. Den habe ich im Laufe der Jahre
entwickelt. |
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Vorab zu der Installation "Spieltrieb und Gestaltungswille"
(Kunstraum Nr.5)
(Februar 2010) |
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| Die Treppe im Kunstraum Nr.5 stellt eine Besonderheit für einen
Ausstellungsort dar. Eine Treppe, die ihrer Funktion beraubt, in der
Decke des Raumes endet. So eignet sich diese Treppe im Wesentlich
als Sitzgelegenheit oder eben als herausfordernde, bespielbare Fläche.
Diese Herausforderung annehmend lässt st.fux in seiner Installation
"Spieltrieb und Gestaltungswille" auf der Treppe eine
Landschaft aus bunten Holzbausteinen entstehen.
Einige Tausend dieser bunten Holzbausteine überwuchern die
Treppe, schlagen Brücken oder wachsen als Türme ebenfalls
in die Decke. Hier greifen Spieltrieb und Gestaltungswille lustvoll
ineinander. Die schiere Menge einfacher geometrischer Formen wird
so zu einem eindrucksvollen, sinnlichen Erlebnis für die BetrachterInnen.
Erinnerungen an frühkindliche Spiel- und Bauerlebnisse werden
wach und so manche/r BesucherIn möchte gern selber an diesem
Bausteinparadies mitbauen, Hand anlegen.
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Vorab zu der Installation "Stuwerstraße,
Hst. Messe-Prater" (Atelier Babsi Daum)
(Februar 2010) |
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| Die Arbeiten von st.fux für die Schaufenster von Babsi Daums
Atelier sind von den Eigenheiten des Viertels und seiner Umgebung
inspiriert. st.fux inszeniert eine Wanderung durch das Stuwerviertel
und das angrenzende Gebiet des Praters. Auf humorvolle Weise schafft
er eine Verbindung unterschiedlicher Lebens- und Alltagssituationen
dieser Gegend, schafft Übergänge und Druchbrüche. Wir
werden eingeladen, an einem Spaziergang durch das Viertel im "Schnelldruchlauf"
teilzunehmen und einen Blick auf das Verbindende zu werfen. Mit feiner
Ironie wird das Typische, die heiteren und weniger heiteren Seiten
herausgearbeitet und in Szene gesetzt. In dieser alle Schaufenster
übergreifenden Installation bewegen sich Figuren durch einen
reduzierten Raum, schaffen Brücken, überwinden Gräben
und gehen dabei durch Wände. st.fux möchte den BewohnerInnen
des Viertels und den PassantInnen damit im "Vorbeigehen"
Spaß und Freude bereiten, ein Schmunzeln entlocken. |
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Vorab zu der Installation "Spieltriebe" (Schauraum)
(Februar 2009) |
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| Bei den Vorbereitungen für die Installation Spieltriebe,
dem Zusammentragen dieser großen Menge an bunten Holzbausteinen
in den letzten beiden Jahren, wurde mit bewusst: Was für die
einen die ersten Buntstifte, die Wasserfarben gewesen sein mögen,
waren für mich in meiner frühen Kindheit ein paar bunte,
robuste Holzbausteine. Die den Grundstein für meinen Gestaltungsdrang,
für meine künstlerische Ausdrucksform legten. |
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Zu Material und Entstehungsprozess
(Februar 2009) |
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| Die Materialien, die ich für meine Objekte verwende, stellen
eine gemeinsame Klammer dar, wobei ich mir bei der Verwendung von
Fundgegenständen sehr wohl Selbstbeschränkungen auferlege
und keinesfalls eine bunte Beliebigkeit (im Sinne eines bunten
Durcheinanders) entstehen lasse. So entstammen die verwendeten
Dinge nicht der aktuellen Zeit, sind formal einfach gehalten und zeigen
meist Spuren des Gebrauchs. Stylische, künstlerisch oder kunsthandwerklich
überformte Gegenstände sowie (meist in Massen billig produzierter)
plumper Dekorationskitsch sind für mich tabu.
Stand am Anfang meiner künstlerischen Entwicklung (ab 1993)
noch das Ready-made, entwickelte ich mich über die Assemblage
zu meinen heutigen Objekten, wo ausgehend von einem kleinen Gegenstand,
einer kleinen Figur rund um diese/n eine Miniaturlandschaft, eine
kleine Szene entsteht. Dabei passiert der Zugang nach einer intuitiven
Phase ähnlich wie bei einer kniffligen Denksportaufgabe. Bei
den einfacheren Objekten kann dies jedoch auch spontan und experimentell
passieren.
Bei der Realisierung meiner Objekte verlasse ich mich ganz auf
das Bild im Kopf, das beim vorangegangenen Nachdenk-/Entwicklungsprozeß
von der jeweiligen Arbeit entstanden ist und fertige diese meist
gänzlich ohne Plan; teilweise müssen dann noch während
der Herstellung wichtige Teile gefunden werden. Dabei birgt das
Arbeiten aus dem Kopf heraus das Risiko, dass am Ende das Objekt
nicht in allem dieser Visualisierung entspricht.
Zentraler Bestandteil meiner Arbeiten sind auch die jeweiligen
Titel, die den feinen Witz der Objekte zusätzlich herausstreichen
und verstärken sollen und gleichzeitig dem/r Betrachter/in
bei der Interpretation hilfreich sein können.
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Künstlerische Haltung
(Jänner 2009) |
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| Meine Objekte und Miniaturwelten sind ein Kontrapunkt zu der uns
umgebenden Nüchternheit und Zweckorientiertheit, mit der auch
viel Einfaches und Rohes verschwunden oder zumindest verschütt´
gegangen ist unter einer alles überwuchernden, sich stets neu
anpassenden Schicht Buntheit der multimediatisierten Waren- und Werbewelt,
die sich immer schneller neue ästhetische Ausdrucksformen aneignet,
einverleibt, assimiliert.
Die Einfachheit meiner Objekte dient jedoch nicht der Hinterfragung
sondern entspringt meiner ästhetischen Haltung. Meine Objekte
sind nur in wenigen Fällen Ausdruck meiner Kritik an äußerst
fragwürdigen gesellschaftlichen Entwicklungen (Beschleunigung
und totale Ökonomisierung aller Lebenszusammenhänge, soziale
Ausbeutung und das ungehemmte Voranschreiten der Umweltzerstörung,
...) sondern Spiel mit den Themen Bewahren, Sammeln, Erinnern, Kombinieren,
Wiederverwerten und somit eher ein Rückzug in eine selbst gewählte
Nische.
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Objekte und Objektkunst
(2007) |
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st.fux verwendet für seine Objekte großteils Fundobjekte,
die nachbearbeitet werden und zu Dioramen und Apparaten zusammengebaut
werden. In den Objekten geht es um Verlust und Bewahren, Verschwendung
und Wiederverwertung, Oberfläche und Inhalt. Patina und Brüchigkeit
stehen schnelllebigem Glanz gegenüber und erzählen kleine
Geschichten.
Wandobjekte, inspiriert von Dadaismus & Surrealismus, Pop Art
& Fluxus, Art Brut & Outsider Art.
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Text zu den Objekten und Collagen
(2006) |
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Aus der Bedeutung Gefallenes, Weggeworfenes, Liegengelassenes,
Vergessenes, Unmodernes als Ausgangsmaterial für Transformationsprozesse,
Umformungen zu Neuem, Anderen.
Die Objekte entstehen an der Grenze zum Unbewussten, schöpfen
aus verschiedenen Themen und Gebieten, ohne sich bloß an bereits
Gewesenem oder Bekanntem zu orientieren, es entstehen eigenständige
Produkte.
Die Aussagen gehen über die Form und die Materialität
hinaus, spielen mit den Gedanken oder irritieren diese. Statt dem
Hang zum oberflächlichen Glanz bieten die Objekte das Raue
und Rohe, das kindlich Verspielte und Naive, die Ruhe und den Ausgleich.
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Über den Entstehungsprozess der Objekte und Collagen
(2006) |
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1. Die Materialsuche
findet quasi immer und überall statt, von der Küche bis
zu diversen Ufern
2. Die Materialauswahl
pragmatisch-intuitiv, "werde ich es brauchen oder nicht";
Kriterien dafür sind u.a. Materialart und - zustand, Oberflächenbeschaffenheit,
Funktionalität, Verarbeitbarkeit, Verfügbarkeit,
3. Materiallager
umfasst einen Fundus von geschätzten tausend, wahrscheinlich
aber mehr, Teilen; vieles davon sortiert und rasch auffindbar, aber
eben nicht alles
4. Materialarten
Trennung in "Informationsträger" und "Objektträger",
Ergänzungen, Kleinteile,
5. Verarbeitung
a) spontan: alle nötigen Teile sind vorhanden und ergeben ein
klares "Bild"
b) Reifungsprozess: Teile "finden sich nicht" oder die
Objektaussage ist noch vage
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some pictures of my material
collection >>>
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st.fux - flotsam conglomeration- About my found objects
(2007) |
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| Lost, worthless, obsolete, meaningless things and trash are the
raw materials for my objects. I collect these things mostly along
rivers, on detritus and dumps. The material regenerate specific surface
properties by the long contact with water and sun - this is what it
makes interesting and precious for me. On flea markets and bulk wastes
I can also find some unsought goods with patina and history.
I develop new objects by combining and transforming the found material,
therefore my objects come into existence near the border to subconscious.
Formerly old things enhance content, come into value and give a
wide scope for reflections and interpretations. While creating my
objects, I'm not orientating on existing and well known products,
but on the things themselves. The material's diversity leads me
to several themes and statements.
My objects are not only defined by form and materiality, I try
to tell stories with my machines and dioramas and fire the imagination
of the viewers.
With my recycled objects I also want to issue a political and economic
contradiction:
Recycling former useful goods becomes more and more important; the
prices for scrap metal, recovered paper and similar materials are
rising on the international markets. At the same time the worldwide
industry is producing more and more useless disposable consumer
goods to keep the money machinery fast running.
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